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Ab und zu dichte ich meiner geliebten Muttersprache. Lieder, Gedichte, oder Geschichten. Meist sind es Erlebnisse aus dem Alltag über die ich mir meine Gedanken mache. Irgendwann beschäftigte mich auch dieser vielfach geäußerten Wunsch zu einem besonderen Ereignis. Zum Geburtstag, Jubiläum, zur Hochzeit, Geburt, überhaupt zu einem Neubeginn oder Übergang. „Ich wünsche dir Glück!“
In einem meiner Gedichte gehe ich auf dieses BeGLÜCKwünschen ein:
I winsch dr´Glick, des sait mr so.
Doch frog ich mich, was hesch davo?
Isch´s nidd eu als mol ä leeres Gschätz,
grad so hii gsait, als ebbis Nätts?!
I hab mr wägge dämm mol iberlegt,
was so ä richtig Glick wohl prägt…
Wie sieht Glück wohl aus? In meiner Fantasie liegt das Glück in vielen kleinen Dingen.
Das Zusammenspiel von Einzelteilen lassen das „große Glück“ erst entstehen:
Was isch dänn Glick – wia sieht des üs?
I dänk Glick, des sin viel kleini Stickli,
fascht mein i vieli klieni Glickli.
Wia Kirchefenschter, Mosaikli
ä Debbig, bunt un voller Flickli.
Und… ist es nicht manchmal so, dass man das Glück erst im Nachhinein erkennt:
So viel, was mr grad gar nidd so achtet,
un z´erscht eu nidd als Glick betrachtet.
Erscht wenn´s vubei isch, merksch hindenoh,
do hab i echt Glick kha, mei bin ich froh!
Im weiteren Verlauf gehe ich auf einzelne Glickli und das große Glick ein.
Was bedeutet für dich Glück?
Wie spürst du Glück?
Wann bist du richtig glücklich?
Schreibe mir, ich freue mich darauf deine Glücksmomente kennen zu lernen.
