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30. Januar 2024
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Bei Dingen die uns Respekt einflößen sind es oft innere Bilder die in uns eine „Wirklichkeit“ vorgaukeln. Ich bin ja schon immer Fan davon Dinge selbst zu erleben und zu erfahren, denn nur dann kann ich mir mein persönliches Bild dazu machen.
Fast 80 % der in Deutschland lebenden Menschen entscheiden sich nach dem Tod für eine Kremierung. Ich wollte Interessierten eine Möglichkeit bieten hinter die Kulissen zu schauen und bot eine Besichtigung im Krematorium Landau an. Es gab vollkommen unterschiedliche Reaktionen darauf. Sie lagen zwischen „Ach du liebe Zeit, niemals“, über „Brauche ich sowas?“ oder „Ich würde ja gern, aber ich habe großen Respekt davor“, bis zu „Oh prima, das hat mich schon immer mal interessiert“.
Ich hatte mich bewusst für Landau entschieden. Es war 1997 das erste private Krematorium in Deutschland. Erst kürzlich wurde es modernisiert, ist ästhetisch als auch technisch auf dem neuesten Stand. Es war nicht nur die Anlage an sich die überzeugte sondern auch die mit großer Empathie und Herzblut getragene Führung durch den Geschäftsführer Herrn Reber. Ich möchte an dieser Stelle die Stimme an Teilnehmer/innen abgeben.
Liebe Elke,
Besichtigung eines Krematoriums? Muss ich mir DAS anschauen? Kann ich DAS emotional aushalten? Ich habe mich überwunden und bin froh und sehr dankbar, dass ich Gelegenheit hatte, Bedenken, Furcht, Halbwahrheiten und Gerüchte über Bord werfen zu können.
Trotz vieler Technik und Routineabläufen gelingt es Herrn Reber und seinen Mitarbeitern eine würdige Atmosphäre zu schaffen. Dies spürte ich im ganzen Haus. Liebe Elke, herzlichen Dank für deine (ungewöhnliche) Einladung. Diese besondere Erfahrung hat mein Leben bereichert.
P.
Liebe Elke,
herzlichen Dank, dass wir gestern durch Dich die Gelegenheit hatten, das Memorarium Landau kennen zu lernen. Wir waren beeindruckt von einem atmosphärisch angenehmen Ort des Abschieds mit kompetenter und ausführlicher Erklärung und Führung.
K. mit Team
Hallo liebe Elke,
ich war auch etwas skeptisch und hin und her gerissen, ob ich an der Besichtigung des Krematoriums teilnehmen soll. Aber ich habe es nicht bereut….in Gegenteil ! Es war sehr informativ, beeindruckend und kurzweilig gestaltet. Die sehr schön gestalteten Räumlichkeiten waren ansprechend und haben zur Wohlfühlatmosphäre beigetragen. Ich bin froh dabei gewesen zu sein und weiß nun was da vor sich geht.
Vielen Dank dafür und liebe Grüße
I.
Hallo Elke,
ich wollt mich eigentlich schon seit Tagen bei dir bedanken! Ohne deine offene und interessierte Art wäre der Kontakt ja nie zustande gekommen. Und ohne deinen organisatorischen und kommunikativen „Drive“ hätte der Besuch so nie stattgefunden. Dafür vielen Dank.
Zu dem inhaltlichen Feedback: Ja es war eine echte Überraschung, so ästhetisch, modern das Äußerliche, so feinfühlig, angemessen und emphatisch der Umgang, auch die Vermittlung durch Herrn Reber sympathisch mit Herzblut, stimmt alles.
Aber all das Erwähnen der wirtschaftlichen, juristischen, unternehmerischen Themen hat eine „Welt“ entstehen lassen, in der die Nähe, ein direkter Zugang zum eigentlichen Geschehen im Krematorium fast verschwunden war. Das hat sich bei mir am Abend und am Tag danach wieder seinen Platz geholt, und das war wichtig für mich.
Etwas Spirituelles, Sinnliches und eine dem Vorgang angemessene Gestaltung muss aber auch individuell sein und von den An- und Zugehörigen individuell gestaltet werden. Den Raum und das Ambiente dazu gibt es.
M.
