
Interview mit BRETTEN.work
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Der fehlende Ton
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Noch oft wird in unserer Gesellschaft das Thema Trauer leider mit Schwäche gleichgesetzt. Es ist vollkommen klar, dass dies etwas ist was sich keiner von uns wünscht, auch ich nicht! Dabei ist Trauer eine absolut natürliche Reaktion auf einen schwerwiegenden Verlust. Ein Selbstschutz für die Seele.
Der Tod eines geliebten Lebensbegleiters ist dabei wohl die härteste Erfahrung die wir als Verlusterfahrung machen dürfen. Ich spreche von Lebensbegleiter weil, auch wenn ich hier oft kritisiert werde, ich keinen Unterschied über das Trauerempfinden zwischen Mensch oder Tier mache. Beides können kostbare Weggefährten sein und deren Verlust tief schmerzen.
Ich höre Ihnen zu! Sehe Sie mit dem was und wie Sie gerade sind. Oft erleben wir uns in dieser Phase völlig neu, das kann verwirren, verunsichern. Deshalb bezeichne ich die Trauerarbeit oft als Forscherarbeit. Es geht darum zu erspüren was gut tut, vielleicht auch Neues, Unbekanntes zu probieren, zu reflektieren und letztlich Schritt für Schritt weiter zu gehen.
Sowieso ist Trauer ein überaus persönliches und individuelles Empfinden. Deshalb gibt es auch kein to-do wie man das, im Idealfall, schnell „wegmachen“ kann. Auch ich kann sie Ihnen nicht wegnehmen. Das zu behaupten wäre höchst unprofessionell. Was ich tun kann ist, Ihnen auf Herzensebene zu begegnen, zuzuhören. Gemeinsam zu entdecken, wo Ihre Ressourcen liegen, was als nächster Schritt ansteht damit Sie wieder in das Gefühl der Eigenermächtigung kommen.
Wenn Sie mögen gehe ich mit Ihnen zusammen ein Stück auf diesem Weg. Das ist wörtlich zu nehmen. Denn bei einem Spaziergang ist es oft leichter zu sprechen, als wenn man sich gegenüber sitzt. Deshalb biete ich unter anderem die Ge(h)spräch an.
Melden Sie sich gern unter 07251 / 30 69 98
