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Die Triskele - Mein Logo
Ich liebe Symbole! Für eine Trauerfeier oder Hochzeitszeremonie sind Symbole, Rituale und Metapher ein elementarer Teil meiner Rede. Die Triskele wie ich sie in meinem Logo verwende, wird oft mit der keltischen Mythologie in Verbindung gebracht. Tatsächlich reicht dieses Sinnbild zurück bis in die Jungsteinzeit. Erste Funde werden auf das Jahr 3200 v. Chr. zurückgeführt.
Die Triskele besteht aus drei symmetrisch angeordneten Spiralkreisen. Wenn sich sie betrachte vermitteln sie mir eine Vorwärtsbewegung, ein Weiterstreben, eine nicht aufzuhaltende Dynamik. So wie das Leben, das immer in Bewegung und Veränderung ist.
Das Symbol verbindet alles was mit der magischen Zahl DREI verknüpft ist und spielt eine wichtige Rolle in Bezug auf meine drei Arbeitsbereiche. Freude, Entspannung, Trauer. Diese lassen sich oft gar nicht trennen, sind zum Teil miteinander verwoben.
Aber das Symbol lässt weit mehr Interpretationen zu. So steht die Triskele auch für:
Geburt, Leben, Tod. Das macht uns bewusst dass wir alle in diesem ewigen Kreislauf von Werden, Sein und Vergehen eingebunden sind.
Körper, Geist, Seele. Dieser Zusammenhang, die Interaktion der drei Bereiche macht uns als Mensch erst ganz(heitlich).
Vater, Sohn, Heiliger Geist – die Trinität aus der christlichen Theologie symbolisiert die Wesenheit Gottes.
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Diese Zeitfenster, Zeitstrahlen, sind starke Metaphern für meine Reden.
Die Vergangenheit umfasst die gemeinsam gelebte Zeit mit all ihren Momenten, Erinnerungen, Emotionen, Erlebnissen. Miteinander geteilte Lebensabschnitte können unsere Entscheidungen, unseren Lebensweg, unser Wesen prägen.
Die Gegenwart ist ein flüchtiger, kurzer Augenblick. Gerade jetzt ist er präsent, und schon wieder Vergangenheit. Nur ihn, den Moment können wir bewusst und aktiv gestalten und beeinflussen. Wenn wir in diesem Hier & Jetzt leben können, ist das etwas wunderbares. Es entsteht ein Gefühl des sich nahe seins. Diese kleine Weile zu teilen, ganz bewusst mit uns selbst, einem Menschen dem wir uns verbunden fühlen, einem liebgewonnenen (Haus)Tier, der Natur, oder Größerem, kann unser Herz berühren, eine Kraftquelle sein.
Die Zukunft. Wir planen sie, denken wir können sie gestalten. Manchmal gelingt das nur bedingt. Gerade erleben wir es sehr aktuell. Ich mag das Zitat von John Lennon der dieses Phänomen, wie ich finde, auf den Punkt bringt: „Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen“.
Und doch ist es schön, spannend, motivierend unsere Pläne, Träume, Visionen zu haben und zu schmieden. Mag sein dass die Umsetzung manches Mal auch Mut kostet. Zukunftspläne geben uns das Gefühl der Lebendigkeit, treiben uns voran und sowieso… das Leben wird immer nur vorwärts gelebt. In diesem Sinn, und gerade JETZT: Nimm dir mal wieder Zeit für einen MUT-Ausbruch!
