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...immer für eine Überraschung gut!
Am Samstag war ich als Hochzeitsrednerin eingeladen. Das glückliche Hochzeitspaar, beide leidenschaftliche Schottland-Fans, sind auch der keltischen Mythologie und Symbolik sehr verbunden. So wurde ich angefragt, ob ich dieses uralte Ritual des „Handfasting“ zelebrieren würde. Das Besondere daran – das Brautpaar wusste davon nichts!
Bei dem Ritual des Handfasting werden die Hände der Brautleute durch ein Band miteinander umschlungen und mit einem bestimmten Hochzeitsknoten verbunden. Diese symbolische Handlung steht für das vereinigen der vier Himmelsrichtung mit ihren Elementen sowie dem Himmel und der Erde. Im Zentrum dieser gebündelten Kräfte werden die Brautleute vereint. Diese Geste des Handfasting gilt genauso wie früher bei den Kelten auch heute als bindender Vertrag, als Bund für´s Leben.
Diese eindrückliche Händezeremonie kann als zusätzliches Element neben dem klassischen Ringtausch stehen. Das Ritual kann aber auch als eigenständige Handlung dienen, um das Treueversprechen zu unterstreichen. Sehr schön und berührend ist es, wenn einer der Trauzeugen, ein Familienangehöriger, oder Gast das Binden und Verknüpfen des Bandes zelebriert.
Was das Handfasting-Ritual am Samstag betrifft, alle Involvierten hielten dicht. Der Plan ist gelungen. Ich sehe noch jetzt diese strahlenden Augen vor mir. Ein Mix aus Überraschung, Freude und Rührung, gespickt mit ein paar Glückstränen… einfach bewegend! Mein Eindruck wurde durch die Rückmeldung einige Tage später bestätigt: „Liebe Elke, vielen Dank nochmal. Du hast unseren Tag wirklich besonders gemacht!“
